Stefan
Draschan
(*1979)(A)

Warhol #2, 2017

Stefan Draschans Serie „People matching artworks“ schafft scheinbar augenfällige Übereinstimmungen und man könnte glauben die Szene wäre gestellt. Es sind aber Ergebnise langer und ausdauernder Jagden und Beobachtungen, die sich über Tage und Wochen hinziehen.
Er ist oft 8 Stundem im Stück in der Gemäldegalerie und anderen Museen auf der Lauer, nutzt aber auch jeden Aufenthalt in anderen Großstädten, wie Paris und Wien uvm., um an seine geeigneten Motive zu gelangen.

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Walter
Vopava
(*1948)(A)

o.T., 2017

“Sei­ne Ma­le­rei stellt die Wahr­neh­mung der Farb­flä­che als au­to­no­mes äs­the­ti­sches Er­eig­nis in den Mit­tel­punkt. Wäh­rend sei­ne Bil­der in den 1980er Jah­ren noch fi­gu­ra­ti­ve Be­zü­ge auf­wie­sen, ent­wi­ckel­te er im Ver­lauf der 1990er Jah­re in der Aus­ein­an­der­set­zung mit Licht, Far­be und At­mo­sphä­re das Ge­mäl­de als Farb­raum. Schwe­re dunk­le Farb­fel­der wer­den in Be­zie­hung zu hell leuch­ten­den Farb­flä­chen un­ter­schied­li­cher Cou­leurs ge­setzt. Das Er­geb­nis sind me­di­ta­ti­ve Tie­fen­räu­me, die dem Be­trach­ter ein ge­heim­nis­vol­les „Da­hin­ter“ sug­ge­rie­ren” (H.P. Wipplinger)

 

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Ronald
Kodritsch
(*1970)(A)

Bastards, 2017

In der Serie „Bastards“ verleiht Ronald Kodritsch Hunden menschliche Züge. Mischwesen nennt Kodritsch seine auf Leinwand gebannten fiktiven Persönlichkeiten, welche tierische wie auch menschliche Züge tragen. Die viel besungene Nähe zwischen Mensch und Hund, liefert uns dabei die emotionale Basis, nicht zuletzt, da die meisten von ihnen uns frontal anblicken, so als wollten sie uns herausfordern oder uns ihre Befindlichkeit mitteilen. Ein auffälliges künstliches Haupthaar, das in verschiedenen Frisuren und Formen ihren Fellkopf ziert, ist ihr gemeinsames Markenzeichen.

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Thomas
Reinhold
(*1953)(A)

Matrix, 2017

Thomas Reinhold arbeitet in Werkgruppen. Dabei geht er stets äußerst strukturiert vor und fertigt meist Studienblätter an. In diesen Skizzen behandelt er dann den genauen Ablauf, die Abfolge und die Bewegung der unterschiedlichen Farbflüsse. Auf der Leinwand selbst verwendet Reinhold hierfür oft einen mit Kohle vorgezeichneten Raster, um eine Struktur zwischen den jeweiligen malerischen Schichten so anzulegen, dass es zu einem Davor und Dahinter kommt. Dabei entsteht mitunter der Eindruck eines gewebten Stoffes, in welchem jedoch die Farbe die Rolle des Fadens übernimmt.

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Anya
Triestram
(*1977)(D)

Halley 1-5, 2017
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Günther
Selichar(*1960)(A)

Who‘s Afraid of Blue, Red and Green?, 2017

Günther Selichar beschäftigt sich in dokumentarischer Weise mit apparativen und technologischen Aspekten von (Massen) Medien und zeigt dies u.a. in Serien abstrakter Fotografie. Ebenso führt er Interventionen im öffentlichen Raum durch, wie im massenmedialen Raum des Fernsehens, auf Billboards oder Urban Screens, in Printmedien, etc

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Anina
Brisolla
(*1986)(D)

​prospect, 2017

Was macht der Mensch, wenn er diese Welt zerstört hat? Er fliegt zum nächsten Planeten und kolonisiert den. Und was macht der Mensch als erstes auf neuer Erde? Er zieht Zäune, steckt Terrain ab, nimmt in Besitz. So ungefähr könnte man das Narrativ von Anina Brisollas neuer Werkreihe „prospect“ beschreiben.

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Jürgen
Bauer
(*1969)(A)

Eisberg, 2017
Jürgen Bauer arbeitet mit einer fein abgestuften, speziellen Farbpalette. Seine Technik ist Acryl auf Papier. Räumlich wirkende abstrakte Flächenkompositionen, verweisen im Hintergrund oft auf tatsächliche Realitätsbezüge oder Objekte. In der vorliegenden Unikatserie, die er in niedriger Auflage exklusiv für instant-edition hergestellt hat, kann man seine Arbeitsweise exemplarisch nachvollziehen. Der Titel “Eisberg” verweist auf den formgebenden Impuls. Mit seinem sanften, gebrochenen Kolorit dekliniert er sein zentrales Thema der Wahrnehmung in Hinblick auf Licht und Schatten, Raum und Gewicht. Jürgen Bauer gehört – wie Stocker, Borchert und Triestram – zu einer neuen, jungen, international ausgerichteten Künstlergeneration, die die abstrakten Themen aus Op Art und der geometrisch abstrakter Malerei der 60er und 70er Jahre, neu aufgreift und in ein heutiges Vokabular definiert.
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Jan
Muche
(*1975)(D)

o.T. (Unikatserie), 2017

In seinen aktuellen Bildern arbeitete der Künstler mit inhaltlichen Verschleifungen von konstruktiven Bildüberlagerungen, die sich aus Blickachsen und architektonichen Elementen zusammensetzen. In dieser Unikat-Serie hat der künstler für instant edition eine Klein-Variante seiner sonst großformatigen Leinwandarbeiten entwickelt.

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Kirsten
Borchert
(*1986)(D)

Strip, 2017

In ihrer Arbeit untersucht Kirsten Borchert visuelle Systeme, in dem sie deren Struktur zerlegt. Aus den daraus hervorgehenden Grundelementen entstehen neue Bilder und Installationen, die mit Möglichkeiten spielen um neue Sichtweisen zu erzeugen. Diese aktuelle Serie “Strip” entstand exklusiv für instant edition und wurde von der Künstlerin per einzelnem Handabzug in manueller Siebdrucktechnik hergestellt. Es ist eine fein abgestufte Unikatserie, wo jeder einzelne Druck eine eigene neue Komposition auf hohem künstlerischen Niveau darstellt. Die von ihr dazu eigens entworfene Mappe mit Innenschuber ist eine zusätzliche künstlerische Leistung mit besonder Einmaligkeit.

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Gabi
Trinkaus
(*1966)(A)

Pin Portraits, 2017

Gabi Trinkaus zerschneidet Hochglanzmagazine in kleine Teile und macht daraus Collagen zu Portraits und Stadtlandschaften. Die Ästhetik der Werbung und Medien wird auf diesem Wege dekonstruiert und zu einer neuen, meta-realistischen Einheit zusammengebaut. Posen und Schönheitsideale oder Fragmente von Warenangeboten werden aufgegriffen und in den großflächigen Arbeiten zusammen gesampelt. In diesen Make-Overs von Gesichtern und Körpern erzeugt Trinkaus eine visuelle Falle, indem bewusst die allgegenwärtige Medien- und Werbeikonographie als Köder für den ersten Blick aufgegriffen wird. Durch die Anlehnung an die in der Werbewelt verbindlichen Ästhetiken, anonyme Gesichter und gängigen Posen spielt Trinkaus in ihren Arbeiten mit der Idee der Verführung. Mit Hilfe der Collagetechnik kreiert sie eine frankensteinartige Wiederauferstehung der in kleine Teile zerschnittenen Werbesujets.

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Martin
Schnur
(*1964)(A)

Peripheria, 2017

Martin Schnur ist Maler. Er malt große, beeindruckende Bilder. Er ist immer auf der Motivsuche. Zu manchen Gelegenheiten denkt er sich auch, vielleicht mangels vorliegenden Ausgangsmotiven, einfach eine ideale Landschaft aus. Oder es ist ein bewußt gesetzter Gegenpart, zu den anderen, durch fotografische Vorlagen beeinflussten, Ölbildern. Zumindest sind mittlerweile viele (freie) Bilder sind so entstanden. Peripheria ist eben eine solche ideale Landschaft. Frei erfunden und doch fesselnd dramatisch, als wäre sie einer konkreten Begebenheit geschuldet. Vielleicht ist eine erfundene Landschaft ja auch dem Gefühl und der Dramatik des Malers, in einem höheren Maße zugänglich, zumindest erscheint es mir so, das Martin Schnur in diesen Werken einen sehr feinen, emotionale Pinsel führt.

 

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