Die
Galerie

Der Raum, Eröffnungsausstellung, Oktober 2017

Die instant-edition hat ab Oktober 2017 einen neuen Kooperationspartner für den Breich Ausstellungen und Besichtigungen in Wien.

Galerie modulart/Joe Messner, Große Sperlgasse 32-34, 1020 Wien

Öffnungszeiten: Do + Fr 14.00 – 18.00 Uhr und Sa 11.00 – 15.00 Uhr

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Thomas
Reinhold
(*1953)(A)

Matrix, 2017

Thomas Reinhold arbeitet in Werkgruppen. Dabei geht er stets äußerst strukturiert vor und fertigt meist Studienblätter an. In diesen Skizzen behandelt er dann den genauen Ablauf, die Abfolge und die Bewegung der unterschiedlichen Farbflüsse. Auf der Leinwand selbst verwendet Reinhold hierfür oft einen mit Kohle vorgezeichneten Raster, um eine Struktur zwischen den jeweiligen malerischen Schichten so anzulegen, dass es zu einem Davor und Dahinter kommt. Dabei entsteht mitunter der Eindruck eines gewebten Stoffes, in welchem jedoch die Farbe die Rolle des Fadens übernimmt.

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Martin
Schnur
(*1964)(A)

o.T. (4 Pastelle), 2016

Martin Schnur ist ein Maler großer Bilder. Er malt zwischenzeitlich auch gerne mit Pastellkreide auf Papier. Diese 4 Pastelle gehören zu einer Gruppe von erdachten Landschaften, trotzdem sind sie genau so fesselnd, als wären sie von einem konkreten Ort abgeleitet. Diese Unikatserie in Form von kleinen Pastellarbeiten entstand exklusiv für instant edition.

 

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Anya
Triestram
(*1977)(D)

Halley 1-5, 2017
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Günther
Selichar(*1960)(A)

Who‘s Afraid of Blue, Red and Green?, 2017

Günther Selichar beschäftigt sich in dokumentarischer Weise mit apparativen und technologischen Aspekten von (Massen) Medien und zeigt dies u.a. in Serien abstrakter Fotografie. Ebenso führt er Interventionen im öffentlichen Raum durch, wie im massenmedialen Raum des Fernsehens, auf Billboards oder Urban Screens, in Printmedien, etc

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Anina
Brisolla
(*1986)(D)

​prospect, 2017

Was macht der Mensch, wenn er diese Welt zerstört hat? Er fliegt zum nächsten Planeten und kolonisiert den. Und was macht der Mensch als erstes auf neuer Erde? Er zieht Zäune, steckt Terrain ab, nimmt in Besitz. So ungefähr könnte man das Narrativ von Anina Brisollas neuer Werkreihe „prospect“ beschreiben.

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Jürgen
Bauer
(*1969)(A)

Eisberg, 2017
Jürgen Bauer arbeitet mit einer fein abgestuften, speziellen Farbpalette. Seine Technik ist Acryl auf Papier. Räumlich wirkende abstrakte Flächenkompositionen, verweisen im Hintergrund oft auf tatsächliche Realitätsbezüge oder Objekte. In der vorliegenden Unikatserie, die er in niedriger Auflage exklusiv für instant-edition hergestellt hat, kann man seine Arbeitsweise exemplarisch nachvollziehen. Der Titel “Eisberg” verweist auf den formgebenden Impuls. Mit seinem sanften, gebrochenen Kolorit dekliniert er sein zentrales Thema der Wahrnehmung in Hinblick auf Licht und Schatten, Raum und Gewicht. Jürgen Bauer gehört – wie Stocker, Borchert und Triestram – zu einer neuen, jungen, international ausgerichteten Künstlergeneration, die die abstrakten Themen aus Op Art und der geometrisch abstrakter Malerei der 60er und 70er Jahre, neu aufgreift und in ein heutiges Vokabular definiert.
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Jan
Muche
(*1975)(D)

o.T. (Unikatserie), 2015/2016

In seinen aktuellen Bildern arbeitete der Künstler mit inhaltlichen Verschleifungen von konstruktiven Bildüberlagerungen, die sich aus Blickachsen und architektonichen Elementen zusammensetzen. In dieser Unikat-Serie hat der künstler für instant edition eine Klein-Variante seiner sonst großformatigen Leinwandarbeiten entwickelt.

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Kirsten
Borchert
(*1986)(D)

Strip, 2017

In ihrer Arbeit untersucht Kirsten Borchert visuelle Systeme, in dem sie deren Struktur zerlegt. Aus den daraus hervorgehenden Grundelementen entstehen neue Bilder und Installationen, die mit Möglichkeiten spielen um neue Sichtweisen zu erzeugen. Diese aktuelle Serie “Strip” entstand exklusiv für instant edition und wurde von der Künstlerin per einzelnem Handabzug in manueller Siebdrucktechnik hergestellt. Es ist eine fein abgestufte Unikatserie, wo jeder einzelne Druck eine eigene neue Komposition auf hohem künstlerischen Niveau darstellt. Die von ihr dazu eigens entworfene Mappe mit Innenschuber ist eine zusätzliche künstlerische Leistung mit besonder Einmaligkeit.

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Gabi
Trinkaus
(*1966)(A)

Pin Portraits, 2017

Gabi Trinkaus zerschneidet Hochglanzmagazine in kleine Teile und macht daraus Collagen zu Portraits und Stadtlandschaften. Die Ästhetik der Werbung und Medien wird auf diesem Wege dekonstruiert und zu einer neuen, meta-realistischen Einheit zusammengebaut. Posen und Schönheitsideale oder Fragmente von Warenangeboten werden aufgegriffen und in den großflächigen Arbeiten zusammen gesampelt. In diesen Make-Overs von Gesichtern und Körpern erzeugt Trinkaus eine visuelle Falle, indem bewusst die allgegenwärtige Medien- und Werbeikonographie als Köder für den ersten Blick aufgegriffen wird. Durch die Anlehnung an die in der Werbewelt verbindlichen Ästhetiken, anonyme Gesichter und gängigen Posen spielt Trinkaus in ihren Arbeiten mit der Idee der Verführung. Mit Hilfe der Collagetechnik kreiert sie eine frankensteinartige Wiederauferstehung der in kleine Teile zerschnittenen Werbesujets.

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Martin
Schnur
(*1964)(A)

Peripheria, 2017

Martin Schnur ist Maler. Er malt große, beeindruckende Bilder. Er ist immer auf der Motivsuche. Zu manchen Gelegenheiten denkt er sich auch, vielleicht mangels vorliegenden Ausgangsmotiven, einfach eine ideale Landschaft aus. Oder es ist ein bewußt gesetzter Gegenpart, zu den anderen, durch fotografische Vorlagen beeinflussten, Ölbildern. Zumindest sind mittlerweile viele (freie) Bilder sind so entstanden. Peripheria ist eben eine solche ideale Landschaft. Frei erfunden und doch fesselnd dramatisch, als wäre sie einer konkreten Begebenheit geschuldet. Vielleicht ist eine erfundene Landschaft ja auch dem Gefühl und der Dramatik des Malers, in einem höheren Maße zugänglich, zumindest erscheint es mir so, das Martin Schnur in diesen Werken einen sehr feinen, emotionale Pinsel führt.

 

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Birgit
Graschopf
(*1978)(A)

RE-AKT, 2017

Auf Wände, Schleifpapier und allen anderen denkbaren Unterlagen und Medien, kann Birgit Graschof ihre Fotos entwickeln. Mit einer eigens aufgetragenen lichtempfindlichen Fotoemulsion, werden die dafür ausgewählten Motive darauf projeziert und aufwendig entwickelt. Dies tut sie in Museen als Installation, wie der wiener Albertina genauso, wie an flüchtigen Orten, auserhalb der medialen Aufmerksamkeit. Ihre spezieldisziplin ist aber die Cyanotypie. Eine alte, vergessene Fototechnik aus der Urzeit der Fotografie. Eine in allen denkbaren Blautönen, je nach Witterung, sich anders zeigende, archaische Realitätswiedergabe von fotgrafischen Werken. Cyanotypien findet man in allen guten Museen der Welt, die mit dem 19. Jahrhundert etwas zu tun haben. Birgit Graschopf versetzt uns aus dem 21. Jahrhundert scheinbar in unserer Realitäts-Vergegenwärtigung, um gute 150 Jahre zurück. Nur das Schleifpapier war damals als Fotomedium nicht üblich….

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