Alois
Mosbacher
(*1954)(A)

limited fine art edition, Alb, 2013

Die Edition

  • Titel: Alb
  • Entstehungsjahr/Editionsjahr: 2013
  • Herstellungstechnik der Edition: Fine Art Print (12 Farben Pigmentprint)
  • Ausgangsmedium/Vorlagen: Digitale Collage
  • Herausgeber: Lorenz Estermann
  • Druck/Bildbearbeitung: Lorenz Estermann
  • Auflage: 18 Mappen, + 2 A.P. + 1 h.c. + 1 P.P.
  • Druckmedium: William Turner 190gsm von Hahnemühle (Büttenpapier)
  • Blattgröße: 29,7cm x42cm
  • Abbildungsgröße: 39,5cm x 27cm
  • Signatur und Nummerierung: Vorderseite unter dem Bildrand
  • Motivanzahl: 10
  • Lieferumfang: 10 signierte Blätter mit Textblatt in Kartonmappe
  • Preis pro Einzelblatt (Anfrage): € 195,00 (inkl. 13% Ust.)
  • Einzelblattanfrage: estermann@instant-edition.at

Kuratorentext Sarah Estermann

Alois Mosbacher ist ein Wanderer. Auf der Suche nach Motiven, nach neuem Material für seine Malerei durchstreift er die Welt und fotografiert, sammelt, archiviert. Er durchwandert aber auch das World Wide Web und findet Elemente, die er in seine Gemälde einbaut. Die konkreten Vorlagen für seine Malerei erzeugt Mosbacher selbst, oft mittels digitaler Collage am Computer.

Es ist ein seltenes Privileg, wenn der Künstler Einblicke gewährt in den Entstehungsprozess seiner Werke. Die vorliegende Mappe umfasst gleich zehn solcher Entwürfe zu teils großformatigen Ölbildern.

Schon beim betrachten dieses Ausgangsmaterials lassen sich Geschichten erahnen – vielleicht noch mehr, als in den fertigen Gemälden, wo doch die Malerei selbst im Vordergrund steht.

Da ist der Wald, immer wieder der Wald: „Eine sehr komplexe Angelegenheit“, wie Mosbacher selbst sagt. Der Wald als Parallelwelt, als Raum für Außenseiter, Abenteurer und Ausgestoßene. Ein Ort, der seinem eigenen Regelwerk folgt. An dem das Unheimliche, Dunkle vorherrscht. Verstärkt wird diese Stimmung, die ganz im Gegensatz zu dem von der Romantik vorgezeichneten melancholischen Idyll steht, durch die Elemente, die der Künstler den Bildern beifügt: Tiere, tot oder lebendig, Müll, Treibgut, Fremdkörper. Das Web selbst wird zum Wald in dem sich die unwahrscheinlichsten Dinge wiederfinden.

Aus einem der Bilder hechelt dem Betrachter ein Hund entgegen. Ein Hund, da, wo man ihm nicht so gerne begegnet, im Wald nämlich. Das Blatt steht für einen ganzen Werkblock von Hundebildern, entstanden seit 2000 bis heute. Wobei es Mosbacher nicht um die Darstellung von Wirklichkeit geht. Vielmehr dient ihm das Tier als Vorwand für seine Malerei, gewissermaßen als Thema mit Variationen. Die virtuose Umsetzung ist den meisten Betrachtern bekannt. Besonders spannend ist in diesem Fall aber, den Ausgangspunkt, also die erste unmittelbare Idee, von Alois Mosbachers Malerei zu erfahren.

 

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Informationen zum Künstler:

Homepage: Alois Mosbacher

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