Günther
Selichar(*1960)(A)

Limited Fine Art, Pigmentprint Edition “Who‘s Afraid of Blue, Red and Green?”, 2017

Günther Selichar beschäftigt sich in dokumentarischer Weise mit apparativen und technologischen Aspekten von (Massen) Medien und zeigt dies u.a. in Serien abstrakter Fotografie. Ebenso führt er Interventionen im öffentlichen Raum durch, wie im massenmedialen Raum des Fernsehens, auf Billboards oder Urban Screens, in Printmedien, etc

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Anina
Brisolla
(*1986)(D)

​Limited Fine Art, Unikat Edition “prospect”, 2017

Was macht der Mensch, wenn er diese Welt zerstört hat? Er fliegt zum nächsten Planeten und kolonisiert den. Und was macht der Mensch als erstes auf neuer Erde? Er zieht Zäune, steckt Terrain ab, nimmt in Besitz. So ungefähr könnte man das Narrativ von Anina Brisollas neuer Werkreihe „prospect“ beschreiben.

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Jürgen
Bauer
(*1969)(A)

​Limited Fine Art, Unikat Edition “Eisberg”, 2017
Jürgen Bauer arbeitet mit einer fein abgestuften, speziellen Farbpalette. Seine Technik ist Acryl auf Papier. Räumlich wirkende abstrakte Flächenkompositionen, verweisen im Hintergrund oft auf tatsächliche Realitätsbezüge oder Objekte. In der vorliegenden Unikatserie, die er in niedriger Auflage exklusiv für instant-edition hergestellt hat, kann man seine Arbeitsweise exemplarisch nachvollziehen. Der Titel “Eisberg” verweist auf den formgebenden Impuls. Mit seinem sanften, gebrochenen Kolorit dekliniert er sein zentrales Thema der Wahrnehmung in Hinblick auf Licht und Schatten, Raum und Gewicht. Jürgen Bauer gehört – wie Stocker, Borchert und Triestram – zu einer neuen, jungen, international ausgerichteten Künstlergeneration, die die abstrakten Themen aus Op Art und der geometrisch abstrakter Malerei der 60er und 70er Jahre, neu aufgreift und in ein heutiges Vokabular definiert.
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Jan
Muche
(*1975)(D)

​Limited Fine Art, Unikat Edition “untitled”, 2017

In seinen aktuellen Bildern arbeitete der Künstler mit inhaltlichen Verschleifungen von konstruktiven Bildüberlagerungen, die sich aus Blickachsen und architektonichen Elementen zusammensetzen. In dieser Unikat-Serie hat der künstler für instant edition eine Klein-Variante seiner sonst großformatigen Leinwandarbeiten entwickelt.

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Kirsten
Borchert
(*1986)(D)

Limited Fine Art, Unikat Siebdruck Edition “Strip”, 2017

In ihrer Arbeit untersucht Kirsten Borchert visuelle Systeme, in dem sie deren Struktur zerlegt. Aus den daraus hervorgehenden Grundelementen entstehen neue Bilder und Installationen, die mit Möglichkeiten spielen um neue Sichtweisen zu erzeugen. Diese aktuelle Serie “Strip” entstand exklusiv für instant edition und wurde von der Künstlerin per einzelnem Handabzug in manueller Siebdrucktechnik hergestellt. Es ist eine fein abgestufte Unikatserie, wo jeder einzelne Druck eine eigene neue Komposition auf hohem künstlerischen Niveau darstellt. Die von ihr dazu eigens entworfene Mappe mit Innenschuber ist eine zusätzliche künstlerische Leistung mit besonder Einmaligkeit.

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Gabi
Trinkaus
(*1966)(A)

​Limited Fine Art, Pigmentprint Edition “Pin Portraits”, 2017

Gabi Trinkaus zerschneidet Hochglanzmagazine in kleine Teile und macht daraus Collagen zu Portraits und Stadtlandschaften. Die Ästhetik der Werbung und Medien wird auf diesem Wege dekonstruiert und zu einer neuen, meta-realistischen Einheit zusammengebaut. Posen und Schönheitsideale oder Fragmente von Warenangeboten werden aufgegriffen und in den großflächigen Arbeiten zusammen gesampelt. In diesen Make-Overs von Gesichtern und Körpern erzeugt Trinkaus eine visuelle Falle, indem bewusst die allgegenwärtige Medien- und Werbeikonographie als Köder für den ersten Blick aufgegriffen wird. Durch die Anlehnung an die in der Werbewelt verbindlichen Ästhetiken, anonyme Gesichter und gängigen Posen spielt Trinkaus in ihren Arbeiten mit der Idee der Verführung. Mit Hilfe der Collagetechnik kreiert sie eine frankensteinartige Wiederauferstehung der in kleine Teile zerschnittenen Werbesujets.

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Martin
Schnur
(*1964)(A)

​Limited Fine Art, Pigmentprint Edition “Peripheria”, 2017

Martin Schnur ist Maler. Er malt große, beeindruckende Bilder. Er ist immer auf der Motivsuche. Zu manchen Gelegenheiten denkt er sich auch, vielleicht mangels vorliegenden Ausgangsmotiven, einfach eine ideale Landschaft aus. Oder es ist ein bewußt gesetzter Gegenpart, zu den anderen, durch fotografische Vorlagen beeinflussten, Ölbildern. Zumindest sind mittlerweile viele (freie) Bilder sind so entstanden. Peripheria ist eben eine solche ideale Landschaft. Frei erfunden und doch fesselnd dramatisch, als wäre sie einer konkreten Begebenheit geschuldet. Vielleicht ist eine erfundene Landschaft ja auch dem Gefühl und der Dramatik, in einem höheren Maße zugänglich, zumindest erscheint es mir so, das Martin Schnur in diesen Werken einen sehr feinen, emotionale Pinsel führt.

 

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Birgit
Graschopf
(*1978)(A)

​Limited Fine Art, Unikat Photo Edition “RE-AKT”, 2017

Auf Wände, Schleifpapier und allen anderen denkbaren Unterlagen und Medien, kann Birgit Graschof ihre Fotos entwickeln. Mit einer eigens aufgetragenen lichtempfindlichen Fotoemulsion, werden die dafür ausgewählten Motive darauf projeziert und aufwendig entwickelt. Dies tut sie in Museen als Installation, wie der wiener Albertina genauso, wie an flüchtigen Orten, auserhalb der medialen Aufmerksamkeit. Ihre spezieldisziplin ist aber die Cyanotypie. Eine alte, vergessene Fototechnik aus der Urzeit der Fotografie. Eine in allen denkbaren Blautönen, je nach Witterung, sich anders zeigende, archaische Realitätswiedergabe von fotgrafischen Werken. Cyanotypien findet man in allen guten Museen der Welt, die mit dem 19. Jahrhundert etwas zu tun haben. Birgit Graschopf versetzt uns aus dem 21. Jahrhundert scheinbar in unserer Realitäts-Vergegenwärtigung, um gute 150 Jahre zurück. Nur das Schleifpapier war damals als Fotomedium nicht üblich….

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Paul
Albert
Leitner(*1957)(A)

​Limited Fine Art, Photo Edition “KONTRAST”, 2017

Der technologischen Entwicklung in der Fotografie und dem Tempo der Gegenwart im Allgemeinen zum Trotz, weigert sich der 1957 geborene Innsbrucker standhaft, jeglichen, durch die Zeitgeist-Industrie unterstützten Komfort,  für seine Arbeit in Anspruch zu nehmen. Die klassische, analoge Fotografie hat er 1973-1976 in einem Tiroler Fotostudio von der Pike auf gelernt. instant edition hält das Werk von Paul Albert Leitner für gewichtig und repräsentativ für die österreichische Fotografie. Dieser ersten, von uns zusammengestellten Mappe, sollen im Laufe der Jahre noch Weitere folgen, mit anderen thematischen Schwerpunkten und Themen, ausgewählt aus dem schier unendlichen Archiv des Künstlers von etwa 40 tausend Negativen. In der Geschichte der österreichischen Fotografie ist P.A. Leitner auf jeden Fall schon angekommen.

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Elisabeth
Grübl
(*1961)(A)

Limited Fine Art Photo Edition “Studio”, 2017

Ausgangspunkt dieser Arbeit sind Ateliers von Künstlerinnen. Alles was sich im Raum befindet, dass heißt Kunstwerke, Materialien und Möbel, werden zu einem Quader verdichtet. Wenn am Ende alles zu dieser Form von Skulptur gestapelt wurde, ist der gesamte Arbeitsraum bis auf den Quader leer, es zeigt sich eine völlig veränderte Raumsituation. Als Resultat aus diesem Prozess entsteht jeweils eine frontale Fotoaufnahme.“

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Zenita
Komad
(*1980)(A)

Limited Fine Art, Pigmentprint Edition “do not trust your self…”, 2017

Bei ihrer Kunstproduktion interessiert sich Zenita Komad (Zenita Universe) weder für Stil noch für Trends und schon gar nicht für den Geschmack des Publikums. Das Wichtigste scheint ihr Freiheit und Unabhängigkeit zu sein, in ihrer ästhetischen Produktion ebenso wie in ihrem Leben.  Ihre Wortspiele, die zahlreich Eingang finden in die Leinwände und in die skulpturalen Arbeiten, denen etwas Dadaistisches anhaftet,  bringen ihre Weltanschauung kongenial zum Ausdruck. Hinter der Bedeutung des Bildes verbergen sich meist andere Bedeutungen der Worte, sinnfreie Bezeichnungen der Zeichen.

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Robert
Muntean
(*1982)(A)

Limited Fine Art, Pigmentprint Edition “River” (Phoenix), 2017

Robert Munteans Bilder entstehen in der Spannung zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion, zwischen Momenthaftigkeit und Prozess. Dreh- und Angelpunkt seiner Malerei ist die Figur, die sich den Erwartungen an eine figurative Malerei jedoch immer wieder entzieht: Munteans Figuren sträuben sich dagegen, in Begriffen der Repräsentation oder in einer übergeordneten Erzählung aufzugehen. (…)

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